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Fazit nach 3.400 km in 30 Tagen – Erfahrung mit dem ë-C3 Aircross

  • BXtothefuture
  • April 5, 2026 at 1:13 PM
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  • BXtothefuture
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    • April 5, 2026 at 1:13 PM
    • #1

    Erster Monat mit dem Citroën ë-C3 Aircross Max Extended Range, mein ehrliches Fazit nach 3.400 km

    Ich fahre viel. Sehr viel. Über 3.400 km im ersten Monat, Pendeln, Alltag, eine längere Reise. Genug um ein erstes ehrliches Bild zu bekommen.

    Was hat mich das Auto gekostet?

    257 Euro Strom für 3.400 km. Dabei habe ich in diesem Monat noch überdurchschnittlich viel an DC-Schnellladern geladen, da meine eigene Lademöglichkeit zuhause erst im Laufe des Monats installiert wurde. Die nächsten Monate lade ich zuhause zu unschlagbaren 23,6 Cent pro kWh. Der Durchschnitt wird dann noch deutlich besser aussehen.

    Zum Vergleich: Mit meinem alten Diesel hätte ich für die gleiche Strecke deutlich tiefer in die Tasche gegriffen. Wer viel fährt, merkt den Unterschied schnell.

    Wie weit komme ich wirklich?

    Das hängt stark davon ab wie man fährt. Im Alltag plane ich mit rund 300 km Autobahn, das ist realistisch und entspannt. Auf einer Fahrt (299km Autobahn, 95% - 17%) mit Tempo 100, vier Personen und vollem Kofferraum bei frühlingshaften Temperaturen habe ich nur 13,7 kWh auf 100 km verbraucht, was einer Reichweite von fast 380 km entspricht. Wer rast, verbraucht mehr. Wer entspannt fährt, wird überrascht sein.

    Laden, so kompliziert wie befürchtet?

    Zuhause lade ich über eine Legrand-Steckdose mit einem Ladeziegel, ganz simpel ohne Wallbox. Mit 3,7 kW lädt das Auto über Nacht (8h), morgens ist er voll. Für Alltagsfahrer reicht das völlig aus.

    Unterwegs war ich an DC-Schnellladern angenehm überrascht: Der ë-C3 Aircross hat mehrfach über 100 kW Ladeleistung erreicht, und das nicht nur bei idealen Bedingungen, sondern auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die Ladezeiten waren entsprechend kurz.

    Mein Fazit zum Thema Laden: Ich hatte sehr wenig erwartet. In keinem Forum oder Video das ich vorab gefunden habe wurden die Ladewerte von Citroën annähernd bestätigt, eher das Gegenteil. Umso größer die Überraschung: Mein ë-C3 hält was Citroën verspricht. Das macht wirklich Spaß.

    Wie fährt er sich?

    Ich bin ein entspannter Fahrer, auf der Pendlerstrecke genauso wie auf der Langstrecke, die bei mir beruflich regelmäßig dazukommt. Ich muss nicht der Schnellste sein, aber ich will auch nicht hinter jedem LKW hängen. Einfach mit dem Verkehr fließen, effizient und ohne Stress. Dafür ist der ë-C3 Aircross wie gemacht.

    Mit über 190 cm habe ich ausreichend Platz. Wer nicht aus einem Neuwagen oder der Premiumklasse kommt, wird kaum etwas vermissen. Wir fahren den MAX mit allen Extras, aber selbst ohne das Winterpaket wäre ich mehr als zufrieden gewesen.

    Kleine Auffälligkeiten gab es: Die Außenspiegel haben sich zweimal nicht automatisch ausgeklappt, lässt sich aber von innen nachholen, kein Drama. Ein Knacken im Soundsystem ist nach einiger Zeit von selbst verschwunden und seitdem nicht mehr aufgetreten. Android Auto läuft im Vergleich zu Apple CarPlay deutlich instabiler, was aber eher an Google als am Auto selbst liegt.

    Was ich mir noch wünschen würde

    Das Head-up-Display macht seinen Job, könnte aber mehr. Zumindest die Uhrzeit wäre eine sinnvolle Ergänzung, und wer navigiert möchte die Abbiegehinweise direkt im Sichtfeld haben statt immer auf den Bildschirm zu schauen.

    Das Lademenü ist funktional, aber ausbaufähig. Zeitversetztes Laden und Vorklimatisierung funktionieren, gut. Die integrierte Laderoutenplanung via eRoute klappt ebenfalls, ist bei nur einem Ladestopp auf der Strecke aber ehrlich gesagt kaum nötig.

    Was im Onboard Navi fehlt ist die Möglichkeit, bevorzugte Ladeanbieter zu hinterlegen. Wer seine zwei oder drei Lieblingsnetzwerke direkt im Navigationssystem priorisieren könnte, wäre damit vollkommen glücklich. Ich jedenfalls.

    Mein Fazit nach einem Monat

    Noch Anfang Januar war Elektromobilität für mich ein Thema für irgendwann. Ein weiterer ungeplanter Werkstattaufenthalt am alten Diesel und eine zeitlich passende Förderung (unglaublich) haben die Entscheidung dann schneller gebracht als gedacht.

    Die Rechnung geht auf. Durch die Einsparungen bei Strom, THG-Prämie und KFZ-Steuer sind die Mehrkosten gegenüber dem Verbrenner überschaubar. Ich hatte kalkuliert dass Diesel langfristig teurer wird und dabei konservativ mit 1,80 € gerechnet. Dass wir im April 2026 bei 2,30 € und mehr stehen würden, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Das hat die Entscheidung im Nachhinein noch einmal deutlich bestätigt.

    Der ë-C3 Aircross ist nach einem Monat und 3.400 km genau das was ich mir erhofft hatte: ein unkompliziertes, günstig zu fahrendes, solides Elektroauto. Kein Kompromiss, sondern einfach ein gutes Auto.

    Ich bin gespannt was noch kommt.

    :)


    Grüße aus dem Nordwesten

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    Hallo,

    schau mal hier: (Hier findest Du einiges) Da wird jeder fündig

    Gruß

  • tegit
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    • April 5, 2026 at 2:56 PM
    • #2

    Herzlichen Glückwunsch und danke für die tolle Berichterstattung. Endlich mal jemand der nicht ständig nörgelt und verstanden hat, das man mit etwas Gelassenheit viel weiter kommt und das fahren mit einem eAuto auch richtig Spaß machen kann.
    Freue mich schon riesig auf meinen neuen Max.
    Beste Grüße aus dem Norden.

  • Jörgi
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    • April 5, 2026 at 3:05 PM
    • #3
    Quote from BXtothefuture

    Erster Monat mit dem Citroën ë-C3 Aircross Max Extended Range, mein ehrliches Fazit nach 3.400 km

    Ich fahre viel. Sehr viel. Über 3.400 km im ersten Monat, Pendeln, Alltag, eine längere Reise. Genug um ein erstes ehrliches Bild zu bekommen.

    Was hat mich das Auto gekostet?

    257 Euro Strom für 3.400 km. Dabei habe ich in diesem Monat noch überdurchschnittlich viel an DC-Schnellladern geladen, da meine eigene Lademöglichkeit zuhause erst im Laufe des Monats installiert wurde. Die nächsten Monate lade ich zuhause zu unschlagbaren 23,6 Cent pro kWh. Der Durchschnitt wird dann noch deutlich besser aussehen.

    Zum Vergleich: Mit meinem alten Diesel hätte ich für die gleiche Strecke deutlich tiefer in die Tasche gegriffen. Wer viel fährt, merkt den Unterschied schnell.

    Wie weit komme ich wirklich?

    Das hängt stark davon ab wie man fährt. Im Alltag plane ich mit rund 300 km Autobahn, das ist realistisch und entspannt. Auf einer Fahrt (299km Autobahn, 95% - 17%) mit Tempo 100, vier Personen und vollem Kofferraum bei frühlingshaften Temperaturen habe ich nur 13,7 kWh auf 100 km verbraucht, was einer Reichweite von fast 380 km entspricht. Wer rast, verbraucht mehr. Wer entspannt fährt, wird überrascht sein.

    Laden, so kompliziert wie befürchtet?

    Zuhause lade ich über eine Legrand-Steckdose mit einem Ladeziegel, ganz simpel ohne Wallbox. Mit 3,7 kW lädt das Auto über Nacht (8h), morgens ist er voll. Für Alltagsfahrer reicht das völlig aus.

    Unterwegs war ich an DC-Schnellladern angenehm überrascht: Der ë-C3 Aircross hat mehrfach über 100 kW Ladeleistung erreicht, und das nicht nur bei idealen Bedingungen, sondern auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die Ladezeiten waren entsprechend kurz.

    Mein Fazit zum Thema Laden: Ich hatte sehr wenig erwartet. In keinem Forum oder Video das ich vorab gefunden habe wurden die Ladewerte von Citroën annähernd bestätigt, eher das Gegenteil. Umso größer die Überraschung: Mein ë-C3 hält was Citroën verspricht. Das macht wirklich Spaß.

    Wie fährt er sich?

    Ich bin ein entspannter Fahrer, auf der Pendlerstrecke genauso wie auf der Langstrecke, die bei mir beruflich regelmäßig dazukommt. Ich muss nicht der Schnellste sein, aber ich will auch nicht hinter jedem LKW hängen. Einfach mit dem Verkehr fließen, effizient und ohne Stress. Dafür ist der ë-C3 Aircross wie gemacht.

    Mit über 190 cm habe ich ausreichend Platz. Wer nicht aus einem Neuwagen oder der Premiumklasse kommt, wird kaum etwas vermissen. Wir fahren den MAX mit allen Extras, aber selbst ohne das Winterpaket wäre ich mehr als zufrieden gewesen.

    Kleine Auffälligkeiten gab es: Die Außenspiegel haben sich zweimal nicht automatisch ausgeklappt, lässt sich aber von innen nachholen, kein Drama. Ein Knacken im Soundsystem ist nach einiger Zeit von selbst verschwunden und seitdem nicht mehr aufgetreten. Android Auto läuft im Vergleich zu Apple CarPlay deutlich instabiler, was aber eher an Google als am Auto selbst liegt.

    Was ich mir noch wünschen würde

    Das Head-up-Display macht seinen Job, könnte aber mehr. Zumindest die Uhrzeit wäre eine sinnvolle Ergänzung, und wer navigiert möchte die Abbiegehinweise direkt im Sichtfeld haben statt immer auf den Bildschirm zu schauen.

    Das Lademenü ist funktional, aber ausbaufähig. Zeitversetztes Laden und Vorklimatisierung funktionieren, gut. Die integrierte Laderoutenplanung via eRoute klappt ebenfalls, ist bei nur einem Ladestopp auf der Strecke aber ehrlich gesagt kaum nötig.

    Was im Onboard Navi fehlt ist die Möglichkeit, bevorzugte Ladeanbieter zu hinterlegen. Wer seine zwei oder drei Lieblingsnetzwerke direkt im Navigationssystem priorisieren könnte, wäre damit vollkommen glücklich. Ich jedenfalls.

    Mein Fazit nach einem Monat

    Noch Anfang Januar war Elektromobilität für mich ein Thema für irgendwann. Ein weiterer ungeplanter Werkstattaufenthalt am alten Diesel und eine zeitlich passende Förderung (unglaublich) haben die Entscheidung dann schneller gebracht als gedacht.

    Die Rechnung geht auf. Durch die Einsparungen bei Strom, THG-Prämie und KFZ-Steuer sind die Mehrkosten gegenüber dem Verbrenner überschaubar. Ich hatte kalkuliert dass Diesel langfristig teurer wird und dabei konservativ mit 1,80 € gerechnet. Dass wir im April 2026 bei 2,30 € und mehr stehen würden, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Das hat die Entscheidung im Nachhinein noch einmal deutlich bestätigt.

    Der ë-C3 Aircross ist nach einem Monat und 3.400 km genau das was ich mir erhofft hatte: ein unkompliziertes, günstig zu fahrendes, solides Elektroauto. Kein Kompromiss, sondern einfach ein gutes Auto.

    Ich bin gespannt was noch kommt.

    :)


    Grüße aus dem Nordwesten

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    Danke für deinen Erfahrungsbericht. Das Auto ist offensichtlich kein Rennwagen, von 0 auf 100 km/h braucht es laut Datenblatt ganze 13 Sekunden. X/

    Ist dir das Auto untermotorisiert vorgekommen, als du zu viert mit vollem Kofferraum unterwegs warst?

  • Tom Ate
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    • April 5, 2026 at 5:23 PM
    • #4
    Quote from tegit

    Endlich mal jemand der nicht ständig nörgelt und verstanden hat, das man mit etwas Gelassenheit viel weiter kommt und das fahren mit einem eAuto auch richtig Spaß machen kann.

    ...der Extended Range ist ja auch ein richtig gutes Auto!

    Das (berechtigte) Nögeln kommt von den Standard Range Fahrern.

    Weil:

    -100kW-Laden kann nur der ext. Range, der Standard Range lädt viel langsamer

    - Vorklimatisieren kann bislang ebenfalls nur der ext. Range.

    - Verbrauchsanzeige hat bis heute nur der Ext. Range.

    - usw. (etliche Kleinigkeiten bzw. Selbstverständlichkeiten, die der Standard Range nicht kann oder hat, der Extended aber schon)!

    Wie der Bericht von BXtothefuture wohl ausgefallen wäre, wenn er/sie einen Standard Range gefahren hätte?

    Dabei sollten lt. Stellantis beide Versionen das alles können. Stimmt halt aktuell nur leider nicht.

    Fahrzeug: Anfangs das eC3-Aircross-Pendant Frontera Electric 44kWh Modelljahr 2025. Bestellt 7/2024, zugelassen 5/2025, gefahren bis 7/2026.

    Wegen etlicher Probleme 5/2026 gewandelt. Daher seit dem 24.7.2026: Frontera Electric 54kWh Modelljahr 2026.

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    • April 5, 2026 at 6:42 PM
    • #5

    Wir fahren den C3 Aircross Extended Range nicht ganz eine Woche, wollte gerne auch später nach über einen Monat ein Fazit schreiben. Aber stimme mit dir in allen Punkten bis jetzt überein.

    Selbst das mit den Außenspiegeln hatten wir schon gehabt, echt lustig, war gleich bei der 2ten Fahrt passiert, über Funkschlüssel mehrfach Auf/Zu ging nichts. Aber durch diverse Online-Tests, die ich vorher gesehen hatte, war ein anderes Problem mit der Ladeverriegelung auch durch ein im Auto Ver- und Entriegeln gelöst worden. 😂

  • BXtothefuture
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    • April 5, 2026 at 8:36 PM
    • #6
    Quote from Jörgi

    Ist dir das Auto untermotorisiert vorgekommen, als du zu viert mit vollem Kofferraum unterwegs warst?

    Moin Jörgi,

    ich hatte nicht das Gefühl, dass die Leistung darunter leidet. Selbst Bergauf wirkt der Motor souverän und insgesamt spritziger als mein alter C4 Picasso HDI 110 mit 240 Nm, zumindest bis 143kmh. 😄

    Sogar der Verbrauch kann sich sehen lassen: Der Bordcomputer zeigt inzwischen 16,2 kWh/100 km gesamt, Tendenz weiter sinkend. Inklusive Ladeverlusten lande ich bei ~18,2 kWh – wobei ich mir beim Diesel über sowas nie Gedanken gemacht habe.

  • BXtothefuture
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    • April 5, 2026 at 9:00 PM
    • #7
    Quote from Tom Ate

    Wie der Bericht von BXtothefuture wohl ausgefallen wäre, wenn er/sie einen Standard Range gefahren hätte?

    Das wäre tatsächlich interessant. Probegefahren bin ich den Standard Range auch aber mein Fahrprofil hat ihn direkt ausgeschlossen

  • Relgeis
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    • April 5, 2026 at 9:49 PM
    • #8
    Quote from Tom Ate

    - Verbrauchsanzeige hat bis heute nur der Ext. Range.

    Das stimmt so nicht. Ich habe den You in der Standard Range und der zeigt mir den Verbrauch an - aktuell 15,2kWh/100km. Sollte der Aircross, oder die Varianten Plus/Max dahin gehend weniger bieten?! :/

  • alexzwo
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    • April 6, 2026 at 12:49 AM
    • #9

    Ja, in den meisten Fällen bieten die anderen Varianten weniger – so auch bei mir: keine Verbrauchsanzeige, keine Vorklimatisierung und kein Heizen oder Kühlen während der DC-Ladung. Aber immerhin funktioniert das Radio jetzt, und damit bin ich – so bescheiden, wie ich bin – schon zufrieden.

  • kmlolo
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    • April 6, 2026 at 1:35 AM
    • #10
    Quote from Tom Ate

    - Vorklimatisieren kann bislang ebenfalls nur der ext. Range.

    - Verbrauchsanzeige hat bis heute nur der Ext. Range.

    Das stimmt nicht. Mein Max Standard Range kann beides. Die Vorklimatisierung über App funktioniert zwar nicht, aber es ist eben einer von vielen bugs die das Auto hat….

    Wenn ich aber mind. zeitweise in der Nähe von 100 kWh laden könnte, hätte ich einiges verzeihen können. So bleibt die Hoffnung auf weitere Updates und Verbesserungen.

  • Bernie07
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    • April 6, 2026 at 6:47 AM
    • #11
    Quote from Relgeis

    Das stimmt so nicht. Ich habe den You in der Standard Range und der zeigt mir den Verbrauch an - aktuell 15,2kWh/100km. Sollte der Aircross, oder die Varianten Plus/Max dahin gehend weniger bieten?! :/

    Nein ich habe den Urban Range plus Variante. Auch hier wird der Verbrauch angezeigt.

  • Tom Ate
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    • April 6, 2026 at 12:13 PM
    • #12

    Danke für Eure Rückmeldungen! Dann war meine Aussage zu pauschal: Es scheint dann offenbar am Baumonat zu liegen: Weil mein Standard-Range, gebaut im April 25, konnte nicht alle Updates verarbeiten...

    Das schnelle Schnellladen von bis zu echten 100kW schafft allerdings wirklich nur der Extended Range, richtig?

    Fahrzeug: Anfangs das eC3-Aircross-Pendant Frontera Electric 44kWh Modelljahr 2025. Bestellt 7/2024, zugelassen 5/2025, gefahren bis 7/2026.

    Wegen etlicher Probleme 5/2026 gewandelt. Daher seit dem 24.7.2026: Frontera Electric 54kWh Modelljahr 2026.

  • Relgeis
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    • April 6, 2026 at 12:34 PM
    • #13

    Das habe ich noch nicht probiert! Bisher hat das Laden zuhause ausgereicht.

  • PeterB
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    • April 13, 2026 at 12:23 PM
    • #14

    Ich bin mit dem Aircross Standard range bislang über 87 kW an der DC Ladesäule nicht hinaus gekommen. Fällt dann ab ca. SOC 60 % auch ziemlich schnell auf ca. 34 kW und ab SOC 70 % dann sogar auf 21 kW ab. So meine Erfahrungen von der Urlaubsfahrt letzte woche mit ca. 12 Ladevorgängen...

  • tegit
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    • July 22, 2026 at 9:01 AM
    • #15

    Guten Morgen, zum Thema Verbrauch möchte ich einfach mal folgendes anmerken: keiner von uns hat zu Zeiten als er einen Verbrenner fuhr darauf geachtet wie groß der wirkliche Unterschied von Tankvorgang zu Tankvorgang wirklich war. Mal 6, mal 6,3 mal 7 Liter auf 100 KM. Da haben wir es alle auf Temperatur, Stadtverkehr, Bergauffahrten, Vollgasfahren oder Benzinqualität geschoben. Jetzt streiten wir uns um 15,2, 15,7 oder gar 18 KW. Ehrlich: Jeder wird andere Werte erzielen. Dennoch kein Vergleich zum Verbrenner.

  • BXtothefuture
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    • July 28, 2026 at 5:14 PM
    • #16

    Nach dem Sommerurlaub: 4.000 km durch Frankreich mit dem ë-C3 Aircross Extended Range

    Vor ein paar Monaten hatte ich hier mein erstes Fazit nach dem ersten Monat geteilt, 3.400 km. Mittlerweile bin ich bei 17.000 km nach 5 Monaten, und der Sommerurlaub war der bisher härteste Test für mein Fahrprofil: ca. 4.009 km durch Frankreich, vier Personen, volles Auto. Bestanden.

    Was hat der Urlaub gekostet?

    Insgesamt (inkl. Ladeverluste) 847 kWh für rund 330 €, macht ca. 8,22 €/100 km, bei einem Gesamtverbrauch von ca. 21,1 kWh/100 km. Mein alter Diesel hätte für die gleiche Strecke nochmal ca. 200 € mehr gekostet. Auch mit dem für den Urlaub eher teuren Lademix (39 Cent im Durchschnitt) immer noch klar günstiger.

    Für die Reise hatte ich mir außerdem den Ionity Power Pass geholt (11,99 €), hat sich auf den langen Etappen gelohnt.

    Wie weit komme ich wirklich?

    Gefahren bin ich immer mit Klimaanlage und 100–120 km/h. Die längsten Strecken am Stück:

    - 255 km

    - 233 km

    - 226 km

    - 223 km

    - 212 km

    - 204 km

    Meine Erfahrung: Am effizientesten lädt es sich von einstelligem SoC bis auf ca. 60 %. In dem Bereich habe ich im Schnitt eine Ladeleistung um die 90 kW erzielt. Geladen habe ich dabei immer bei Temperaturen zwischen 18 und 38 Grad.

    Zur Einordnung, so sah ein einzelner Fahrtag mit mehreren Zwischenladungen aus (876 km gesamt), ich habe den ë-C3 bei jeder noch so kurzen Pause einfach da angeschlossen wo es gepasst hat:

    100 % (Start) → 116 km → laden 60 % → 63 % (1,6 kWh) → 96 km → laden 29 % → 75 % (28,42 kWh) → 163 km → laden 14 % → 38 % (14,7 kWh) → 42 km → laden 24 % → 95 % (46,03 kWh) → 255 km → laden 4 % → 84 % (49,21 kWh) → 204 km → laden 8 % → 28 %

    Fazit

    Nach dem ersten Monat hatte ich schon ein gutes Gefühl, nach 17.000 km und dem Sommerurlaub ist es endgültig bestätigt. 4.000 km durch Frankreich mit Familie, kein Reichweitenstress, wenig Zeitverlust und am Ende günstiger als mit dem Diesel.

    Ich kann mir vorstellen, dass Leute mit anderen Fahrprofilen, ohne Kinder oder die nachts durchbrettern wollen, andere Erfahrungen machen würden. Im Großen und Ganzen bin ich aber noch nie so entspannt auf der Langstrecke unterwegs gewesen. Den Faktor, wie ausgeruht man ankommt und wie schön es ist, in diesem stillen Auto unterwegs zu sein, habe ich massiv unterschätzt.

    Was habt ihr für Langstrecken Erfahrung gemacht?

    Grüße

  • mistercx
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    • July 28, 2026 at 5:28 PM
    • #17
    Quote from BXtothefuture

    Nach dem Sommerurlaub: 4.000 km durch Frankreich mit dem ë-C3 Aircross Extended Range

    Vor ein paar Monaten hatte ich hier mein erstes Fazit nach dem ersten Monat geteilt, 3.400 km. Mittlerweile bin ich bei 17.000 km nach 5 Monaten, und der Sommerurlaub war der bisher härteste Test für mein Fahrprofil: ca. 4.009 km durch Frankreich, vier Personen, volles Auto. Bestanden.

    Was hat der Urlaub gekostet?

    Insgesamt (inkl. Ladeverluste) 847 kWh für rund 330 €, macht ca. 8,22 €/100 km, bei einem Gesamtverbrauch von ca. 21,1 kWh/100 km. Mein alter Diesel hätte für die gleiche Strecke nochmal ca. 200 € mehr gekostet. Auch mit dem für den Urlaub eher teuren Lademix (39 Cent im Durchschnitt) immer noch klar günstiger.

    Für die Reise hatte ich mir außerdem den Ionity Power Pass geholt (11,99 €), hat sich auf den langen Etappen gelohnt.

    Wie weit komme ich wirklich?

    Gefahren bin ich immer mit Klimaanlage und 100–120 km/h. Die längsten Strecken am Stück:

    - 255 km

    - 233 km

    - 226 km

    - 223 km

    - 212 km

    - 204 km

    Meine Erfahrung: Am effizientesten lädt es sich von einstelligem SoC bis auf ca. 60 %. In dem Bereich habe ich im Schnitt eine Ladeleistung um die 90 kW erzielt. Geladen habe ich dabei immer bei Temperaturen zwischen 18 und 38 Grad.

    Zur Einordnung, so sah ein einzelner Fahrtag mit mehreren Zwischenladungen aus (876 km gesamt), ich habe den ë-C3 bei jeder noch so kurzen Pause einfach da angeschlossen wo es gepasst hat:

    100 % (Start) → 116 km → laden 60 % → 63 % (1,6 kWh) → 96 km → laden 29 % → 75 % (28,42 kWh) → 163 km → laden 14 % → 38 % (14,7 kWh) → 42 km → laden 24 % → 95 % (46,03 kWh) → 255 km → laden 4 % → 84 % (49,21 kWh) → 204 km → laden 8 % → 28 %

    Fazit

    Nach dem ersten Monat hatte ich schon ein gutes Gefühl, nach 17.000 km und dem Sommerurlaub ist es endgültig bestätigt. 4.000 km durch Frankreich mit Familie, kein Reichweitenstress, wenig Zeitverlust und am Ende günstiger als mit dem Diesel.

    Ich kann mir vorstellen, dass Leute mit anderen Fahrprofilen, ohne Kinder oder die nachts durchbrettern wollen, andere Erfahrungen machen würden. Im Großen und Ganzen bin ich aber noch nie so entspannt auf der Langstrecke unterwegs gewesen. Den Faktor, wie ausgeruht man ankommt und wie schön es ist, in diesem stillen Auto unterwegs zu sein, habe ich massiv unterschätzt.

    Was habt ihr für Langstrecken Erfahrung gemacht?

    Grüße

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    Danke für den guten Bericht, sehr interessant! Habe ebenfalls den Aircross extended Range bestellt, dein Beitrag ist natürlich genau Gegenstand des Interesses für Elektro Neulinge.

  • Alex
    Master
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    Citroen
    Model
    e C3 Plus Standard Range, 11 KW Lader, Winterpaket plus, Allwetterreifen, Montecarlo blau
    Year
    2026
    Battery
    44 KW/h
    • July 28, 2026 at 6:16 PM
    • #18

    Toller Bericht, vielen Dank!

  • Tom Ate
    Moderator
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    Car
    Frontera electric
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    entspricht e-C3 Aircross
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    2026
    Battery
    54kWh
    Software-Version
    crony_3.61.51.1-prod
    • July 28, 2026 at 8:26 PM
    • #19
    Quote from BXtothefuture

    Was habt ihr für Langstrecken Erfahrung gemacht?

    Danke für Deinen tollen Bericht!

    Meine Frau und ich sind im letzten Winter 1.000 km durch Osteuropa gefahren (detaillierter Bericht ist irgendwo hier im Forum), bei knackigen Minusgraden, und wir waren danach ebenfslls restlos überzeugt: Selbst bei den für ein e-Auto wirklich widrigen Bedingungen (Minusgrade, schlechte Ladeinfrastruktur auf dem Land) war es überhaupt kein Problem.

    Freut mich total, dass Du ähnliches berichtest. Ja, es ist mental erstmal eine Umstellung, aber wenn man mit positivem Entdeckergeist drangeht, nach kurzer Umgewöhnung einfach nur schön, schön ruhig, und entspannt. Sollen sie sich doch jagen und Lichthupen auf der linken Spur....!

    Fahrzeug: Anfangs das eC3-Aircross-Pendant Frontera Electric 44kWh Modelljahr 2025. Bestellt 7/2024, zugelassen 5/2025, gefahren bis 7/2026.

    Wegen etlicher Probleme 5/2026 gewandelt. Daher seit dem 24.7.2026: Frontera Electric 54kWh Modelljahr 2026.

  • Goldkrokus
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    • July 28, 2026 at 9:33 PM
    • #20

    Danke für diesen Bericht. Obwohl ich das Auto überwiegend für Stadt und Umland nutzen werde, ist es doch beruhigend, dass auch lange Strecken mit der richtigen inneren Haltung gut machbar sind:-)

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